g7-gladbach-turm

Der Gladbach-Turm hat zunächst die städtebauliche Funktion, Kontrapunkt der Kaiser-Friedrich-Halle auf der Achse Bismarckstraße zu sein. Zudem markiert der Gladbach-Turm mit seinen 15 bis 20 Geschossen einen zentralen Dreh- und Angelpunkt der Stadt, an dem es sich gut orientieren lässt.

Der Gladbach-Turm hat jedoch mehr als dieses Landmarken-Potenzial: Er kann das Symbol für das neue Mönchengladbach werden sowie für MG3.0, der dritten Gründung. Er ist gleichsam der Leuchtturm, der die Zukunft der Stadt und ihren Transformationsprozess symbolisiert. Sollte der Gladbach-Turm frühzeitig errichtet werden können, hätte er die Kraft, inspirierend auf zukünftige Projekte zu wirken und Zuversicht in der Stadtentwicklung zu verbreiten. Er kann private Investitionen auslösen, indem er deutlich macht, mit welch großer Entschlossenheit die Verwaltung, die Politik und die Bürgerschaft die Umsetzung des Masterplans vorantreiben.

2 Kommentare

  1. Brian Zimmermann
    12. Januar 2014

    Ich denke, das der „Gladbach Turm“ ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung darstellt. Es wird höchste Zeit die Stadt für Besucher, wie auch für Bewohner, wieder attraktiver zu machen. Die „Gladbach Arcaden“ sind ein guter Anfang, jetzt sollte man dieses Konzept für die Innenstadt auch konsequent weiterverfolgen. Was läge da näher, als ein Projekt wie der „Gladbach Turm“? Mönchengladbach liegt an einem strategisch sehr günstigen Punkt. Schnell erreichbar von den Niederlanden, Belgien, dem Ruhrgebiet … Doch bedarf es weitaus mehr, als einer unattraktiven Hindenburgstraße, deren Gesicht von Handy- und Ein-Euro-Läden geprägt ist, um Besucher auch in die Stadt zu locken. „Gladbach Arcaden“, „Gladbach Turm“ und „Gladbachtal“ sind genau die richtigen Maßnahmen, um Mönchengladbach aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu wecken. Eine Stadt hat die Pflicht, sich auf seine Geschichte zu besinnen und seinen historischen Kern zu wahren. Eine Stadt hat aber auch die Pflicht, den Blick stets nach vorne zu richten, zu wachsen und dem auch städtebaulich Rechnung zu tragen. Wenn es den Verantwortlichen gelingt dies im Einklang zu bringen, sind alle Voraussetzungen geschaffen für zufriedene Bürger, wie auch zufriedene Besucher. Bleibt nur zu hoffen, dass Projekte wie der „Gladbach Turm“ nicht nur gute Ideen bleiben, sondern auch wirklich umgesetzt werden.

  2. Andrea Laumen
    7. Oktober 2013

    Hallo zusammen,
    ich habe mir noch nicht alles durchgelesen, werde dies noch tun, möchte allerdings hier direkt zu dem Gedanken des „Gladbachturms“ etwas schreiben. Ich bin der Meinung, dass MG einen solchen Turm nicht nötig hat um Zuversicht zu verbreiten. Ein solcher Turm zerstört das Bild unserer Heimatstadt. MG hat viele sehr schöne Gebäude – neue wie auch denkmalgeschützte. Zu diesem Stadtbild passt ein solcher Turm. MG ist ganz bestimmt keine Provinzstadt, aber auch nicht Franfurt am Main. Ein solcher Turm passt nicht zu MG und würde – in meinen Augen – keine Zuversicht und Entschlossenheit sondern nur den krampfhaften Versuch darstellen, etwas zu sein was wir nicht sind. Sich auf den Gladbach und das was er ausmachte zu berufen ist eine tolle Idee, die durch einen solchem Turm nur zerstört würde. MG ist und war immer Mittelstand und muß auch nicht mehr sein. Dies ist auf keinen Fall negativ zu sehen. Die Mittel, die evt.für einen solchen Turm angedacht sind/werden, sollte viel mehr in die Sauberkeit der Stadt und Renovierung alter bzw. unansehnlicher Gebäude gesteckt werden.
    Gruß Andrea Laumen

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