Zwei Monate Blaue Route – ein Erfolg für den Radverkehr

Veröffentlicht von am 01. Dezember 2017 in Presseschau | Keine Kommentare

Verkehrsteilnehmer halten sich an die neuen Verkehrsregelungen

Die Blaue Route als innerstädtische Radschnellverbindung zwischen Gladbach und Rheydt hat sich in den ersten zwei Monaten bewährt. Diese Bilanz zieht Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt. „Wir haben damit eine ganz neue Qualität für den innerstädtischen Radverkehr geschaffen, der jetzt schnell und weitgehend unabhängig vom Autoverkehr zwischen den beiden Stadtzentren fahren kann. Die Anbindung der Hochschule haben wir damit ebenfalls optimiert. Hier greift unsere Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt schon heute. In Zukunft wollen wir noch mehr an Qualitätsverbesserungen für den Fuß- und Radverkehr tun“, so Dr. Gregor Bonin mit Blick auf den Masterplan Nahmobilität, der sich aktuell in der politischen Beratung befindet und in der kommenden Ratssitzung verabschiedet werden soll.

Bei der Stadtverwaltung haben sich viele Bürger gemeldet und das Projekt Blaue Route sehr positiv aufgenommen. Das Projekt wird in den kommenden zwei Jahren weiter evaluiert, auch um zu sehen, wie diese neue Verbindung angenommen wird. Hier steht die Stadtverwaltung auch in ständigem Kontakt zum Polizeipräsidium Mönchengladbach, denn die Verkehrssicherheit steht immer an oberster Stelle. In diesem Zusammenhang weist die Stadt noch einmal auf die Verkehrsregelung in der Fahrradstraße hin:

Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h, der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden, wenn nötig muss der Kfz-Verkehr seine Geschwindigkeit noch weiter verringern. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt. Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und die Vorfahrt.

Wichtig ist: Nur Anlieger dürfen die Fahrradstraße mit Kfz befahren, der Durchgangsverkehr muss entweder über die Rheydter Straße oder über die Theodor-Heuss-Straße / Gartenstraße fahren. Der Radverkehr hingegen muss auf der Fahrbahn fahren, die ehemals vorhandenen Radwege entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und bieten daher nun mehr Platz für den Fußverkehr.

Bisher halten sich die Verkehrsteilnehmer überwiegend sehr gut an die neuen Verkehrsregelungen. Diejenigen, die noch nicht so genau über die Geschwindigkeitsbegrenzung Bescheid wissen, werden aktuell über ein Dialog-Display an der Brucknerallee zwischen Nordstraße und Mühlenstraße an die Einhaltung der 30-km/h-Regelung erinnert. Über die Regelungen in der Fahrradstraße informiert auch ein Faltblatt, welches an alle Anwohner verteilt wurde und z.B. auch auf der städtischen Internetseite (Stichwort „Blaue Route“) heruntergeladen werden kann.

Quelle: Stadt Mönchengladbach

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