EWMG mit letztem Geschäftsjahr zufrieden – doch die Arbeit an wichtigen Stadtentwicklungsprojekten geht nahtlos weiter

Veröffentlicht von am 08. Mai 2017 in Allgemein, Presseschau | Ein Kommentar

Neue Wohnbauflächen entwickeln und die gemeinsame Umsetzung von Kernprojekten der Stadtentwicklung im Sinne der Strategie „MG+ Wachsende Stadt“  – dieses Arbeitspaket steht im Besonderen für die Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) zusammen mit der Stadt Mönchengladbach an. Dabei blicken alle auf sehr positive Entwicklungen im vergangenen Jahr zurück.

In 2016 hat die EWMG 51 Baugrundstücke veräußern können. Ein eher unter-durchschnittliches Ergebnis. Doch an einem fehlt es hier definitiv nicht, nämlich an der Nachfrage, erklärt der Geschäftsführer der EWMG, Ulrich Schückhaus: „Wir haben derzeit einfach noch nicht mehr im Angebot. Bei allen Wohnbauflächen sind die Grundstücke verkauft oder zumindest schon reserviert. Deswegen sind wir dabei neue Flächen auf den Markt zu bringen und gehen davon aus, dass wir spätestens 2018 wieder mehr im Angebot haben.“ Dabei spielen vor allem innenstadtnahe Lagen eine wesentliche Rolle, wie das aktuelle Beispiel ,Wienenfeldstraße/Karl-Fegers-Straße‘, über dessen Fortschritte der Technische Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach und zweite Geschäftsführer der EWMG Dr. Gregor Bonin berichtet: „Hier haben wir einen offenen Investorenwettbewerb ausgeschrieben aus dem jetzt auch ein Siegerentwurf von Wechselber&Hiepen hervorgegangen ist. Auf dem 4.000 Quadratmeter großen Areal wird es nach diesem Entwurf vier Wohngebäude geben mit etwa 20 Wohnungen, Tiefgaragenstellplätzen und das eingebettet in eine Grünanlage. Die Wohnungen werden in der Größenordnung von etwa 100 Quadratmetern auch bestens geeignet sein für Familien. Der Investor hat dabei ein Ergebnis geliefert, dass sich sehr gut in unsere Vorstellung von städtebaulicher Entwicklung einfügt.“ Dabei betonen alle Beteiligten, Bonin, Schückhaus und der Aufsichtsratsvorsitzende der EWMG, Horst Peter Vennen, dass es bei der Entwicklung von stadtnahen Wohnmöglichkeiten und Baugrundstücken die Außenbereiche nicht außen vor bleiben: „Natürlich gibt es auch einige, die eher Stadtteile außerhalb der beiden Zentren bevorzugen. Sei es, weil sie selber dorther kommen oder weil sie lieber in ruhigeren Stadtrandgebieten wohnen wollen. Auch hier bleiben wir am Ball und wollen Angebote schaffen.“  In den vergangenen Jahren ist hier zum Beispiel das Projekt „Dahlener Heide“ äußerst erfolgreich verlaufen. Insgesamt 141 Grundstücke konnte die EWMG in diesem Gebiet veräußern.

Dr. Bonin betont dabei, dass letztlich die Entwicklung innerstädtischer Bereiche sich auch positiv auf Außenbereiche auswirke: „Starke Innenstädte bedeuten letztlich auch starke Außenbereiche.“ Und so setzt auch die Stadtentwicklungsstrategie „MG+ Wachsende Stadt“ zwar stark bei den beiden Zentren an, hört aber auch bei den Außenbereichen nicht auf. Bei der Umsetzung dieser Strategie arbeiten EWMG und Stadt Hand in Hand, so dass es bei Projekten nicht bei Plänen auf dem Papier bleibt, sondern laut Schückhaus sichtbar etwas passiert: „Bei der City-Ost zum Beispiel stehen wir vor dem Abschluss des europaweiten Vergabeverfahrens. Aber es geht auch darum zu überlegen, wo zum Beispiel Ankaufsmöglichkeiten von Objekten und Grundstücken sinnvoll sind, um hier perspektivisch gestalten zu können. Da zeichnet sich zum Beispiel gerade ein Erfolg ab bei unserer Investition ins Karstadt-Gebäude in Rheydt. Das Basement wird seit seiner Eröffnung Anfang März sehr gut angenommen und was dort noch frei ist, da sind wir zurzeit in aussichtsreichen Gesprächen.“

Auch in der Oberstadt sind mit Ankäufen an der oberen Hindenburgstraße die Wege geebnet dort eine Weiterentwicklung zu ermöglichen und zum Beispiel eine Öffnung zum Zugang Museum Abteiberg zu gestalten. Dr. Bonin sieht dabei noch weitere Projekte, bei denen sich EWMG sich als Partner anbiete: „Am Geroweiher wollen wir bald loslegen, wo ja eine Erweiterung der Grün- und Wasserfläche sowie eine Tiefgarage angedacht ist. Oder auch was unsere Pläne für das Rheydter Rathaus und einen zentralen Verwaltungsstandort angeht, macht es ja durchaus Sinn die EWMG miteinzubeziehen.“

Generell sei laut Dr. Bonin schon einiges auf den Weg gebracht, um qualitatives Wachstum der Stadt Mönchengladbach zu ermöglichen: „Es müssen die Potentiale, die die Stadt aufgrund Ihrer Lage und hochwertigen Standortfaktoren für Unternehmen und Privatpersonen interessant macht, gestärkt und intensiviert werden. Wir sind schon jetzt in den Focus vieler Investoren gerückt. Aber jetzt heißt es weiter am Ball bleiben und schnell ins operative Geschäft kommen.“

Quelle: Stadt Mönchengladbach

 

1 Kommentar

  1. Verein MG3-0
    8. Mai 2017

    Allgemein: Die Stadt Mönchengladbach behandelt in einer Pressemitteilung vom 08.05.2017 das vergangene Geschäftsjahr der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG). Für die Stadt Mönchengladbach und die EWMG stehen in Zukunft im Sinne der Strategie „MG+ Wachsende Stadt“ die Entwicklung neuer Wohnbauflächen und die gemeinsame Umsetzung von wichtigen Stadtentwicklungsprojekten an.

    http://www.presse-service.de/data.cfm/static/960897.html

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